ANNE WANNER'S Textiles in History   /  book reviews

     
weblinks:
http://delicious.com/search?p=embroidery
video:
http://www.needlenthread.com/2006/12/video-tutorial-herringbone-stitch_17.html
Needle'nThread.com: Video Library of Hand-Embroidery Stitches - Index
Links on Embroidery Stitches:
sharon b's in a minute ago
http://prettyimpressivestuff.com/stitches/index.htm
http://www.fidella.com/webstitch/needle_stitch.html
http://wkneedle.bayrose.org/Articles/pattern_darning.html
gold Embroidery: textiles in Anagni
http://galerie.biblhertz.it/



Digitalized Books:
http://home.comcast.net/~mathilde/embroidery/embroid.htm
http://www.cs.arizona.edu/patterns/weaving/index.html
www.gutenberg.org/files/38973/38973-h/38973-h.htm
Th. de Dillmont's encyclopedia in english:
http://www.gutenberg.org/files/20776/20776-h/needlework-h.html

digitalized source literature on Swiss Embroidery, see:
http://www.swiss-embroidery.ch/ressourcen/quellen/
http://www.swiss-embroidery.ch/onlinearchiv/mat/public/ikle1931_1.pdf

See also
digitalized publication of 1968, in german language -
http://www.annatextiles.ch/scan_book/content_scan.htm :
Thesis of Anne Wanner-JeanRichard:
Kattundrucke der Schweiz im 18. Jahrhundert
ihre Vorläufer, orientalische und europäische Techniken,
Zeugdruck-Manufakturen, die Weiterentwicklung, Basel, 1968


  Book reviews - 2018  

books and articles:

from J

  • Tapestries from the Burrell Collection, Elizabeth Cleland, Lorraine Karafel,
    Philip Wilson Publishers Ltd, August 2017, 696 pages, 475 colour pictures, 277 x 240cm, ISBN 9781781300503
    Hardback £ 125.00, $ 200.00 - ETN members are offered a special discount code ETN17 for 30% off full price when purchased via the publishers website until the end of February 2018.

    The magnificent collection of some 200 fourteenth- to seventeenth-century European tapestries acquired by Glasgow shipping magnate Sir William Burrell (1861–1958) is one of the largest and most important tapestry collections in the world. Although attempts to catalogue them have been made in the past, most have never been published and are therefore little known.
    Lavishly illustrated, this book presents comprehensive entries for each of the tapestries in the Burrell Collection, Glasgow, Scotland. New research by an international team of experts details how, where, when and why these tapestries were made. By analysing their raw materials and identifying the quirks of their weavers’ techniques, by exploring their subject matter and design sources, occasionally linking them with named designers and weavers, and by discussing their original patrons and owners, each of the entries unveils the unique treasures within the Burrell’s tapestry collection. Taken as a whole, this is a readable and informative survey of medieval, Renaissance and early modern European tapestries, including key examples from all the major production centres, celebrating the medium’s significance and appeal for its original audiences. In the collection’s remarkable survival, remaining together as a group, it also provides an unparalleled opportunity to enjoy the tastes, and the opportunities, available to an enlightened early twentieth-century collector such as Burrell, acquiring his tapestries during one of the most intense and exciting eras of modern collecting history. 
    The catalogue is prefaced by an essay on Burrell as a collector of tapestries and another on the history of the maintenance and care of tapestries. Appendices provide details of the dealers from whom Burrell bought the tapestries and on other noted collectors amongst his contemporaries. Illustrated conservation essays, a glossary, a full bibliography and an index complete the volume.
    The resulting work provides a record of a major collection which will become a benchmark for future research and interpretation of tapestries of the period.

  • Textile Texte, Festgabe für Marita Bombek, Herausgeber: Carl August Lueckerath, Wolfgang Hasberg, Joachim Koch
    Schnell + Steiner 2017, 320 Seiten, 17 x 24 cm, 1137 gr, ISBN 978-3-7954-2745-0, EUR 49.95
    26 Beiträge zu textilen Welten von Kölner Borten, theatralischen Kontexten bis zur Zukunft der textilwissenschaftlichen Theoriebildung und zu akademischen Perspektiven.
    Den vielseitigen Interessen der Jubilarin, Textilwissenschaftlerin aus Passion, entsprechend ist der vorliegende Band ein buntes textuelles Gewebe von Beiträgen unterschiedlichster Art, die sich einmal mehr der Wissenschaft, einmal mehr der Kunst zuneigen. Sie entstammen ganz unterschiedlichen (Forschungs-) Traditionen und finden gleichwohl zusammen im Interesse aller Beteiligten am Textilen und am Textuellen. Die Diversität, die daraus entsteht, erzeugt jene Spannung, die dem Leser Kurzweile und dem Buch eine Geschichte bescheren. Dabei findet Köln als Wirkungsort der Jubilarin eine besondere Beachtung.

  • Spätantike und Byzanz, von Petra Linscheid, Bestandskatalog Badisches Landesmuseum Karlsruhe Textilien
    Reihe des Römisch Germanischen Zentralmuseums, 116 pages, 250 color illustrations, 21 x 30cm, 1276 gr, Schnell & Steiner 2017, ISBN: 978-3-7954-3280-5 -
    https://www.schnell-und-steiner.de/artikel_9182.ahtml - EUR 45.00
    Die umfangreichste Gattung unter den byzantinischen Altertümern des Badischen Landesmuseums Karlsruhe stellen Textilfunde aus dem frühbyzantinischen Ägypten.
    Außergewöhnlich sind zwei farbig gestickte Streifen. Stickereien sind in der  frühbyzantinischen Zeit selten, da Zierstücke in der Regel in der Technik der Wirkerei gearbeitet wurden. Die gestickten Streifen in Karlsruhe könnten zu Clavi gehören, wie sie auch bei einer vollständigen Tunika des RGZM Mainz belegt sind, die ausschließlich mit gestickten Zierstücken versehen ist.  
    Ikonographisch bedeutsam ist ein Clavus mit mehreren neutestamentlichen Darstellungen, darunter Maria mit dem Christuskind und weitere, noch zu deutende Figurengruppen. Der Clavus gehört technisch und stilistisch zu einer kleinen, aber homogenen Gruppe von Tunikabesätzen mit biblischen Darstellungen, die nach Radiokarbonanalysen eher spät, in das 7.-9. Jahrhundert datieren.
    Insgesamt 207 Objekte, darunter Tuniken, Kopfbedeckungen, Polsterstoffe, Decken und Vorhänge, vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Aussehen frühbyzantinischer Kleidung und textiler Raumausstattung. In einem ausführlichen Katalogteil und einleitenden Kapiteln finden besonders die Herstellungstechnik und die Funktionsbestimmung der Textilien Beachtung. Mit wenigen Ausnahmen waren die Objekte bisher unveröffentlicht.
  • DIE UNBEKANNTE WIENER WERKSTÄTTE. Stickereien und Spitzen 1906 bis 1930, herausgegeben und mit Texten von Christoph Thun-Hohenstein und Angela Völker, Deutsch/Englisch, 144 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen. MAK, Wien/Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart 2017.
    Erhältlich im MAK Design Shop und unter MAKdesignshop.at um € 35.
    Zur Publikation
    Christoph Thun-Hohenstein, Generaldirektor, MAK
    Elisabeth Schmuttermeier, Kustodin MAK-Sammlung Metall und Wiener-Werkstätte-Archiv
    Dirk Allgaier, Verleger
    Angela Völker, Kunsthistorikerin, 1977–2009 Kustodin MAK-Sammlung Textilien und Teppiche
    Das Archiv der Wiener Werkstätte im MAK – Österreichisches Museum fuer angewandte Kunst / Gegenwartskunst in Wien birgt zahlreiche, bislang unveröffentlichte, kuenstlerisch ausgefeilte Unterlagen zu Entwurf und Produktion von Spitzen und Stickereien aus der Zeit von 1906 bis 1930. Zusammen mit im Museum erhaltenen Objekten vermitteln Skizzen und Entwuerfe wichtiger KuenstlerInnen wie Josef Hoffmann und Dagobert Peche oder Maria Likarz-Strauss und Mathilde Flögl, aber auch Blaupausen, Klöppelbriefe, Mustermappen und historische Fotografien ein authentisches Bild dieses kaum bekannten Bereichs der Wiener Werkstätte.

  • Die Ausstellung „Anna webt Reformation. Ein Bildteppich und seine Geschichten“ ist im Museum Europäischer Kulturen in Berlin bis zum 28. Januar 2018 zu sehen. Der gleichnamige Katalog, herausgegeben von
    Dagmar Neuland-Kitzerow, Christine Binroth und Salwa Joram: „Anna webt Reformation. Ein Bildteppich und seine Geschichten.
    Der Personenkult um Martin Luther setzte schon kurz nach seinem Tod ein. Und hielt über die Jahrhunderte an. Ein besonderes Zeugnis der Wirkung von Reformator und Reformation ist der so genannte Bildteppich der Anna Bump – ein 3,50 Meter langer Wandbehang mit mehr als 50 Szenen aus dem Leben Christi, entstanden zum 150. Reformationsjubiläum 1667 im Dithmarschen.
    Das Museum Europäischer Kulturen in Berlin-Dahlem nimmt das 500. Jubiläum nun zum Anlass, dem „Bildteppich und seinen Geschichten“ eine eigene Ausstellung zu widmen. Denn es gibt viel zu erzählen. Nicht nur die Geschichte des Teppichs selbst, der im 19. Jahrhundert in die USA kam, 1955 dem Israel-Museum in Jerusalem geschenkt wurde und im Tausch gegen jüdische Ritualobjekte 1971 in das Museum Europäischer Kulturen gelangte, sondern auch die Vorstellung der Forschungen zu seiner Entstehungsgeschichte und die Geschichte seiner Restaurierung. Denn ob er für eine Kirche bestimmt war, an welchem Ort er bis ins 19. Jahrhundert aufbewahrt wurde, warum er kurzzeitig in drei Teile zerschnitten und relativ bald wieder zusammengefügt wurde, ist bis heute nicht bekannt. In Ausstellung und Katalog versucht das Museum, zumindest einige dieser Fragen zu beantworten und der signierenden Anna Bump ein wenig näher zu kommen. Denn auch wenn die eingewebte Signatur auf eine Anna Bump verweist, ist über sie nicht mehr als das Geburtsdatum 1644 und der Geburtsort, Kleve bei Hennstedt, bekannt. Ob sie den Teppich entwarf oder webte oder er ihr nur zugeeignet war, ist unbekannt.
    Fest steht, die Qualität des Teppichs ist so gut, dass er für die aktuelle Ausstellung nicht restauriert werden musste. Die fast dreijährige Restaurierung von 1973-1976 durch die beiden Nürnberger Restauratorinnen Anneliese Streiter und Erika Weiland hat bis heute Bestand. Die Restauratorinnen reinigten die Tapisserie damals feucht, entfernten nachträgliche Stopfstellen und alte Reparaturen und ergänzten die zahlreichen Fehlstellen durch Einweben speziell gefärbter Wolle.
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home   Last revised 10 February 2018 For further information contact Anne Wanner wanner@datacomm.ch